Sprechen wir über Suizid – Erfahrungen, Trauer und Prävention

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Ausgezeichnet mit dem Journalismus Nachwuchspreis der FHWien der WKW in der Kategorie Beste Abschlussarbeit.

Über Suizid zu reden und zu berichten kann Leben retten. Es kann aber auch dazu führen, dass Menschen ihr Leben dadurch beenden. Mit Expertinnen und Experten, Betroffenen, Hinterbliebenen und Journalistinnen werden in diesen zwei Beitragsteilen unterschiedliche Themen rund um Suizid angesprochen.

Teil 1: Worte finden
Suizidgedanken können auf unterschiedliche Weise auftreten. Sie können verschieden intensiv und unterschiedlich lange präsent sein. Manche Betroffene begleiten Suizidgedanken ihr ganzes Leben lang, wobei sie bei den meisten Menschen nur in einer bestimmten Phase des Lebens auftreten.
In diesem Teil erzählen zwei Personen von ihren Suizidgedanken. Sie sprechen von ihren Erfahrungen, über ihren Umgang mit diesen Gedanken, welche Worte ihnen helfen und auch darüber, was es (für sie) bedeutet, dass Suizid seit jeher in der Gesellschaft selten angesprochen wird.

Teil 2: Prävention und Imitation
Medien haben einen wesentlichen Einfluss auf das Denken und Handeln der Gesellschaft, sowie auf Einzelpersonen. Von allen Folgen, die durch Medienberichterstattungen entste-hen können, ist Suizid wohl die schwerwiegendste. Welche Folgen von Suizidberichterstattung gibt es? Wie soll über Suizid berichtet werden? Welche suizidpräventiven Maßnahmen gibt es? Über diese Themen wird in dem zweiten Teil mit Expertinnen und Experten ge-sprochen.

Ein Radio-Feature von Julia Verena Jesch

Produziert als Abschlussarbeit im Bachelor-Studiengang „Journalismus & Medienmanagement“ im Sommersemester 2021.


Trailer: Radio-Feature „Sprechen wir über Suizid“

Sprechen wir über Suizid – Teil 1 & Teil 2 (ab 18:05)